Home

Esel-
Wanderungen

Bilder-
Buch-
Bauernhof

Unsere
Geschichte

Woll-
Werkstatt
Walmsburg

Geflügel

Schafe
Esel

Termine

Mitmachen

Das sind wir

Kontakt
Impressum

Gute Seiten

Mobiles Mitmach Museum

Engagieren Sie uns für:

Eselkopf Schul- und Kindergarten-Veranstaltungen für Gruppen in Klassengröße oder für besondere Gelegenheiten, z. B. Projektwochen;

EselkopfVorführ- und Mitmachveranstaltungen mit wechselndem Publikum auf Märkten oder Stadtfesten, für Touristikveranstaltungen ...

Eselkopf Seminare, Vorträge, Kurse, Exkursionen zu natur- und landeskundlichen Themen;

Eselkopf die Ausarbeitung von naturkundlichen und kulturhistorischen Lehrpfaden.

Lammkopf

Aus unserem Angebot:

EselkopfEsel-Wanderungen

EselkopfKüche und Keller: Lebensmittel und ihre Verarbeitung, Hausrat

EselkopfWolle, Filz, Schaf

EselkopfNatur: Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung

EselkopfKurzweil Alte Kinderspiele, Geschichten, Papiermachen

Veranstaltungen im Museumsdorf Volksdorf

Haben Sie schon einmal im Kreise ihrer Kollegen (essbaren) Käse gemacht? Geben Ihre Schüler zu allem ihren Senf dazu, ohne zu wissen, wie er gemacht wird? Brauchen Sie für Ihre Veranstaltung jemanden, der richtig spinnt und kompetent zu flachsen weiß? Wollen Sie Ihrem Kaffeekränzchen das Wandern beibringen? Egal für welchen Anlass und welches Alter, wir können Ihre Veranstaltung füllen.

Das Mobile Mitmach Museum ist ein Museum für altes bäuerliches Handwerk, naturkundliche und kulturhistorische Veranstaltungen. Wir sind nicht an einem festen Ort zu besichtigen, sondern kommen als Referenten mit einem von Ihnen gewählten Thema zu Ihnen. Unser Einzugsgebiet umfasst die Kreise Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und den Großraum Hamburg.

Bei unseren Veranstaltungen legen wir Wert auf überschaubare Abläufe von einfachen Arbeiten mit seit langer Zeit genutzten Materialien. Kinder und Erwachsene können begreifen, erfassen, verstehen und einfache Gegenstände wie z.B. Wollfäden, Reisigbesen, Springseile und Filzbälle selbst erzeugen.

(nach oben)

Wir bieten folgende Themen an:

Kaffee-Ersatz
Was wurde nicht schon alles in Kaffee-Ersatz verwandelt, um auch in Notzeiten nicht auf den Geschmack von Kaffee zu verzichten. Wir wollen Beeren, Wurzeln und Körner rösten, um so unseren eigenen Kaffee herzustellen und ihn dann zu probieren.

Senf selbstgemacht
Wir ernten die Senfpflanzen, dreschen die Körner aus, reinigen sie mit Hilfe des Windes und malen die Senfsaat zu Mehl. Mit verschiedenen anderen Zutaten mixen wir den Senf so richtig nach unserem Geschmack.

Gemüse - auch im Winter frisch
Ist es nicht eine schöne Vorstellung, man könnte im Winter hier in Norddeutschland raus in den Garten gehen und frisches Gemüse ernten? Und nicht nur Kohl. Unsere Vorfahren haben das getan, und sie haben fein gegessen, denn auf ihrem Winterspeiseplan standen z.B. Topinambur, Pastinake und Feldsalat. Welche Gemüsesorten kann man auch im Winter frisch ernten und wie werden sie verwendet?

(nach oben)

Alte Gemüsesorten
Wer kennt Guten Heinrich, Melde, Topinambur, Zuckerwurz oder Spargelsalat? Und wer weiß, dass es einmal rot-weißgeringelte Rote Beete, lila Erbsenschoten und gelbe, schwarze und grüne Tomaten gab? Wir wollen die Sortenvielfalt kennenlernen, die es noch vor ein paar Jahrzehnten gab und wollen ausprobieren, wie die alten Sorten schmecken und was sich daraus kochen lässt.

Naturküche
Löwenzahn ist bitter und Brennnessel brennt? Es ist gar nicht so lange her, da wussten die Menschen noch, wie man Löwenzahn "zähmt" und wie man Brennnesseln zubereitet, um eine wohlschmeckende Mahlzeit zuzubereiten. Wir wollen bei einem gemeinsamen Spaziergang erkunden, welche Pflanzen gerade wachsen und welche davon essbar sind. Danach werden wir sie gemeinsam zubereiten und probieren.

Kochen am Feuer
So lange ist es noch gar nicht her, da wurde der Topf an die Kette über dem offenen Herdfeuer gehängt. In Anbetracht schwerer körperlicher Arbeit waren die Mahlzeiten häufig fett und gehaltvoll. Aber genauso wenig wie wir heute immer nur Nudeln mit Tomatensauce essen, gab es zu Zeiten des offenen Herdfeuers nur Gerstengrütze. Es gibt vieles zu probieren und vielleicht auch einiges, was wir auch auf unseren Elektroherd mitnehmen können.

(nach oben)

Milchverarbeitung
Ganz alltäglich war es für unsere Vorfahren, Dickmilch, Käse und Butter zu machen. Damit konnten sie sich ein Zubrot verdienen und die Milch, die es ja nur im Sommer gab, haltbar für den Winter machen. Wir wollen entdecken, dass es gar nicht schwer ist, aus Milch Butter, Käse und Dickmilch zu machen.

Brotbacken
Frisch gebackenes Brot duftet einfach verführerisch. Wie haben unsere Vorfahren Brot gebacken, wo sie doch gar keinen strombetriebenen Ofen hatten, und keine Backmittel? Wir wollen entdecken, dass es auch ohne all das geht, und dass man einfach nur Mehl, Wasser und Salz braucht, um herzhaftes, gesundes Brot zu backen.

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen
Kräuter wurden nicht nur benutzt, um Krankheiten zu heilen und Speisen schmackhafter zu machen, sondern auch um Böses abzuhalten oder zu bannen und Gutes anzulocken. Wir lernen die vielfältigen früheren und heutigen Verwendungsmöglichkeiten der Kräuter kennen und stellen uns eine eigene Hausapotheke aus selbstgemixten Tees, Salben und Tinkturen zusammen.

(nach oben)

Ernte und Vorratshaltung
Wie wurde die Ernte für den Winter haltbar gemacht, als es keinen Gefrierschrank gab? Da wurden Äpfel auf Fichtenzweigen gelagert, Obst und Gemüse in Erdmieten frisch gehalten, getrocknet, eingesalzen oder eingeweckt. Es gibt viel auszuprobieren und zu entdecken, wie viel Spaß die Vorratshaltung bringt.

Brei für den Puk
Aus Korn wird Mehl und Grütze. Aus Mehl wird Brot, und aus Grütze wird Brei. Letzteres Gab es in früheren Zeiten zum Frühstück, und davon musste der Hausgeist - der Puk - seinen Teil abbekommen. Sonst ging es den Bauersleuten schlecht. Wir malen auf verschiedene Weisen Korn zu Grütze, machen uns daraus eine leckere Speise und versuchen, den Puk anzulocken. Dass es einen im Museumsdorf gibt, haben wir schon beim Geschichtenerzählen im Stall zur Weihnachtszeit festgestellt.

Äpfel
Sechs Apfelsorten gibt es heute in den Supermärkten zu kaufen. Kaum zu glauben, dass es im 18. Jhd. über 35 Apfelsorten in Schleswig-Holstein gab. Für die unterschiedlichen Zwecke wurden jeweils andere Sorten verwendet: Zum Frischverbrauch für jede Jahreszeit, zum Einmachen, zum Einlagern, zum Trocknen und für Wein. Wir wollen verschiedene Sorten kennenlernen und diverse Köstlichkeiten aus ihnen herstellen.

(nach oben)

Von Kerzen und Licht
Bevor es elektrisches Licht gab, haben die Menschen auf andere Weise Licht ins Dunkel gebracht. Je nach Reichtum und Möglichkeiten wurden verschiedene Grundlagen zur Lichterzeugung benutzt, meistens Talg und Öl. Wachs war für den täglichen Gebrauch zu wertvoll. Wir werden die unterschiedlichen Weisen der Lichterzeugung ausprobieren und feststellen, wie hell es ohne Strom werden kann.

Rund um das Schaf
Schafe sind tolle Tiere. Sie sind nicht nur schön anzusehen, wenn sie mit ihren Lämmern durch die Wiesen ziehen, es gibt sogar Schafe, die sind zahm und lassen sich gerne kuscheln. Unsere Ostfriesischen Milchschafe haben es sogar gelernt, ins Auto einzusteigen. So kommen sie mit zu Veranstaltungen, auf denen die TeilnehmerInnen lernen, wie mit so einem Tier umzugehen ist, wie es sich anfühlt, wo Wolle und Milch herkommen und was wir damit so alles machen können.

Wollverarbeitung
Wolle ist ein toller Werkstoff, mit dem wir viel machen können:
Spinnen: Mit unterschiedlichen, einfachen Werkzeugen, wie Stöcken, Astgabeln und Spindeln lernen wir einen Faden zu produzieren, um schließlich den Umgang mit dem Spinnrad zu üben.
Weben: Wir bauen uns einfache Webgeräte selber, wie sie schon vor tausenden von Jahren benutzt wurden und stellen einfache Gewebe her.
Filzen: Ohne vorher einen Faden produziert zu haben, können wir aus den Wollfasern mit der alten Technik des Filzens mit Wasser, Seife und Körpereinsatz Teppiche, Wandbehänge, Fingerpuppen, Bälle, Tiere und Stoffe herstellen.

(nach oben)

Wenn der Tag erwacht
Wenn es morgens langsam heller wird und schließlich die Sonne aufgeht, fangen die Vögel an zu singen. Noch vor wenigen Jahrzehnten begann zu dieser frühen Stunde der Arbeitstag auf dem Lande. Auf unserer Frühwanderung wollen wir das Erwachen des Tages erleben und die Sänger näher kennen lernen.

Zwischen Tag und Nacht
Wenn der Tag zuende geht und die Dämmerung hereinbricht, erwacht der Teil unserer Umwelt, den wir weniger kennen und darum unheimlicher finden. Es gibt Blumen, die erst abends anfangen zu duften, Insekten, Vögel, Fledermäuse und andere Tiere, für die unsere Nacht ihr Tag ist. Wir begeben uns auf eine spannende Entdeckungsreise.

Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?
Wir begeben uns mit Keschern, Insektennetz, Tümpelsieben und Lupengläsern auf Entdeckungsreise ins nasse Element.

(nach oben)

Historische Kinderspiele
Was und womit haben die Kinder früher gespielt? Schauen wir uns alte Kinderspiele an, so sind wir fasziniert von der Vielseitigkeit mit der Kinder spielerisch Zählen, soziales Miteinander, Bewegung, Regeln und Körperkoordination übten. Wir wollen zusammen spielen und entdecken, wie viel Spaß es bringen kann, "Länder zu klauen", "Über das Wasser zu reisen", Kippelkappel zu spielen und und und.

Geschichten erzählen
Du spinnst wohl! Dieser Ausdruck macht deutlich, wie eng Spinnen und Erzählen mit einander verbunden waren. Wir lassen diese alte Tradition wieder aufleben. Geschichten, Sagen und Märchen, im Museumsdorf oder in der Natur an besonderen Plätzen erzählt, entführen in die Vorstellungswelt unserer Vorfahren.

Papier schöpfen
Damit wir unsere erlebten und erfundenen Geschichten stilecht aufschreiben können, stellen wir das Papier dazu selbst her. Aus der Papiermasse können wir außerdem noch andere Dinge machen, zum Beispiel Masken oder Plastiken.

(nach oben)

Das offene Haus (nur im Museumsdorf HH-Volksdorf)
Heute schließen wir die Tür hinter uns und sind in unserer Wohnung mit unserer Familie und vielleicht dem einen oder anderen Haustier allein. Ab und zu leistet uns eine Stubenfliege Gesellschaft, oder wir leiden unter Hausstaubmilben. Das war nicht immer so. Häuser waren keine abgeschlossenen Räume. Viele verschiedene Lebewesen fanden den Weg zu den Herdfeuern der Menschen und hatten so die Möglichkeit, sich auch in unserer Landschaft zu verbreiten. Wir wollen die Wege und die Geschichten der Käfer, Heimchen, Wiesel, Schlangen, Eulen usw. in die alten Häuser verfolgen.

Nacht im alten Dorf (nur im Museumsdorf HH-Volksdorf)
Als es noch kein elektrisches Licht gab, war die Nacht dunkler als heute. Unheimliche Geräusche und Erscheinungen versetzten die Menschen in Angst und Schrecken, weil sie sich vieles nicht erklären konnten. Heute und bei Licht betrachtet sehen wir einiges anders. Wir wollen bei dieser Nachtwanderung in die sagenhafte Vorstellungswelt unserer Vorfahren eintauschen.

Schlachtfest (nur im Museumsdorf HH-Volksdorf)
Geschlachtet wurde am Ende des Jahres nach dem ersten Frost, wenn die Tiere sich auf den Weiden satt gefressen hatten und bevor sie in den Stall kamen, in dem man sie füttern musste. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch kaum noch Fliegen, die beim Wurstmachen gefährlich werden konnten und das Wetter war kühl genug, dass sich die Fleischprodukte besser hielten. Wir werden zwar nicht schlachten, aber die Wurstmasse zubereiten und in Därme stopfen oder in Gläsern einkochen.

(nach oben)

Kind mit Lämmern

Kinder machen mit

EselkopfSchafe machen Schule

EselkopfFeuerwerkstatt

EselkopfWald- und Wiesenapotheke

EselkopfRund ums Ei

Schafe machen Schule

Das mobile Programm rund um das Schaf dauert ca. drei Stunden. In dieser Zeit lernen die Kinder die zahmen Schafe kennen, können sie anfassen, sie beobachten, im Frühjahr die Flaschenlämmer füttern. Milchschafe sind so menschenbezogen, dass sie den Kontakt zu den Kindern suchen, wenn diese bestimmte Regeln einhalten.
Mit Spinnstöcken, Handspindeln und Spinnrädern kann die Geschichte der Wollverarbeitung erlebt werden. Den gesponnenen Faden können die Kinder mit nach Hause nehmen.
Mit Handkarden wird die Rohwolle gekämmt, um mit der gekämmten Wolle einen Ball zu filzen, den die Kinder ebenfalls mit nach Hause nehmen können.
Zwischenzeitlich wird immer mal wieder in den Milchtopf gesehen. Spielerisch lernen die Kinder, Käse zu machen. Wer sich traut, einen Handkäse zu machen, kann diesen an die Hunde verfüttern.
Damit wir den „großen, echten“ Käse zum Schluss gemeinsam essen können, ist es wichtig, dass die Lebensmittel vom Veranstalter gestellt werden.
Voraussetzungen:
- Eingezäuntes Außengelände oder/und unbefestigter Boden, um mobile Zäune stecken zu können.
- Milch und Buttermilch zum Käsen
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten:
180,- € plus Fahrtkostenpauschale

Lämmer mit Kindern

(nach oben)

Feuerwerkstatt
Dieses mobile Programm entführt die Kinder in die sagenhafte Welt von Licht und Schatten. Für unsere Vorfahren war das Feuer sehr wichtig. Konnte es nicht brennen, blieb die Küche kalt.
Es werden verschiedene Arten vorgestellt, ein Feuer zu entzünden (Steine, Feuer drehen, Feuerschläger), wobei die Kinder tatkräftig mithelfen müssen.. Das Feuer muss natürlich von den Kindern gepflegt werden. Es werden Öllampen hergestellt (nur bei drei-Stunden-Programm), aus Binsen Dochte gewonnen (die Binsenweisheit!), Kerzen aus Bienenwachs hergestellt.
Voraussetzungen: schon gesammeltes, trockenes Feuerholz; Außengelände, mit der Erlaubnis, Feuer zu machen
Dauer: 2 oder 3 Stunden
Kosten:
3 Stunden: 180,- €
2 Stunden: 120,- €
inkl. Material für bis zu 25 Kinder
plus Fahrtkostenpauschale

(nach oben)

Die Wald- und Wiesenapotheke
Prellungen, Abschürfungen, Insektenstiche sind Leiden, die alle Kinder kennen. Bei diesem mobilen Programm lernen die Kinder einige Pflanzen, ihre Wirkung, Anwendung und Mythologie kennen. Je nach Jahreszeit werden unterschiedliche Salben, Tinkturen, Tees zubereitet, die von den Kindern mit nach Hause genommen werden können.
Voraussetzungen: „Exkursionsgebiet“ in der Nähe, Kochgelegenheit
Dauer: 2 Stunden ohne, 3 Stunden mit Exkursion
Kosten:
3 Stunden: 180,- €
2 Stunden: 120,- €
inkl. Material für bis zu 25 Kinder
plus Fahrtkostenpauschale

(nach oben)

Rund ums Ei
(Im Frühjahr)
Wenn der Winter zu Ende geht und die Tage wieder länger werden, fangen die Vögel an, ihre Eier zu legen. Das war für die Menschen in früheren Zeiten ein wichtiges Ereignis. Viele Bräuche und Spiele haben das Ei und seine Lieferanten zum Inhalt. Anderthalb Stunden lang beschäftigen wir uns praktisch mit verschiedenen Eiern und ihren Lieferanten. Mit verschieden Techniken färben wir Eier, spielen alte Spiele und beschäftigen uns damit, was natürlicherweise aus den Eiern schlüpft: Küken. Mit dabei sind ein einige zahme Hühner- oder Entenküken oder eine Glucke mit Nachwuchs.
Voraussetzung: 2 frische Eier pro Kind (aus Lebensmittelrechtlichen Gründen werden die Lebensmittel - Milch oder Eier - von den Teilnehmern selbst mitgebracht; ausgeblasene Eier werden von uns gestellt.)
Kosten: 120,- € inkl. Material für 25 Kinder, jedes weitere Kind 2,- €
plus Fahrtkostenpauschale

(nach oben)

Frau am Spinnrad

Die WollWerkstatt: Im Fluss des Lebens durch die Jahreszeiten

Die jahreszeitlich bedingten Ereignisse und Arbeiten haben wir zu spannenden und abwechslungsreichen Programmen kombiniert:

EselkopfFrühjahr

EselkopfSommer

EselkopfHerbst

EselkopfWinter

Jahrtausende lang lebten die Menschen von ihrer Hände Arbeit und von dem, was die Natur ihnen bot. Heute ist das nur noch selten so.
Der Fluss und die Jahreszeiten prägen das Leben in der WollWerkstatt.
Als das Haus vor über 100 Jahren erbaut wurde, hatten noch alle Menschen teil an diesem Fluss des Lebens, an dem ewigen Kreislauf des Werdens und Vergehens. Auch wenn sie z.B. Lehrer, Pastor oder Maurer waren erzeugten sie ihrer Lebensmittel und z.T. sogar ihre Kleidung selber. Sie hatten einen großen Garten, ein Stück Wiese, ein oder zwei Kühe, Schweine, Hühner, Enten und Gänse.
Heute ist das in der WollWerkstatt wieder so.
Im Spätwinter werden die Lämmer geboren, im Frühjahr schlüpfen die Küken. Der Garten wird bestellt. Wenn das Frühjahrshochwasser zurückgeht und das Gras anfängt zu wachsen, kommen die Schafe nach draußen.
In der WollWerkstatt tobt das Leben, und das Mobile Mitmach Museum ist ständig unterwegs. Wenn die Hitze die Luft zum Flimmern bringt, dann ist es eine gute Zeit, die Wolle zu waschen und zu trocknen. Auch das Heu wird lecker. Die "Trecker-Gang" ist mit ihren historischen Fahrzeugen am Mähen. Bis spätabends stapeln wir das Heu. Zwischendrin müssen die Schafe regelmäßig umgeweidet werden, das Geflügel braucht Futter, der Garten will gepflegt werden. Aber die Tage sind ja lang.
Im Eifer des Gefechts merken wir erst gar nicht, wie sie wieder kürzer werden. Die jungen Tiere wachsen und gedeihen. Kaum sind sie noch von den Alten zu unterscheiden. Die Enten brüten zum zweiten oder auch zum dritten Mal. Im Garten und auf dem Acker gibt es einiges zu ernten und auch wieder zu sähen. Die Natur beschert uns Früchte und Kräuter. So langsam denken wir an die kommende kalte Jahreszeit. Es wird geerntet, eingekocht, getrocknet, eingemietet, die Ställe werden fertig gemacht, der Bock kommt zur Herde, und wir denken schon an die Lämmer im kommenden Frühjahr. Die Lämmer aus diesem Jahr werden geschlachtet und verkauft. Es werden Abnehmer für die Weihnachtsenten gesucht. Wenn die Abende wieder länger werden, kommen die Spinnräder zum Einsatz, die Weihnachtsmärkte werden vorbereitet. Dann kommt der Frost (hoffentlich), die Schafe gehen in den Stall und werden geschoren.
Nach Weihnachten kehrt Ruhe ein. Bis im Februar die Lammzeit beginnt und ab Ostern wieder das volle Programm in der WollWerkstatt und mit dem Mobilen Mitmach Museum.

(nach oben)

Im Frühjahr

Rund ums Ei
Es werden die Eierlieferanten besucht, die Küken bestaunt und nach den Eiern gesucht. Alte Kinderspiele rund um das Ei machen Spaß, v.a. wenn das Objekt des Spiels schließlich gegessen werden kann. Ausgeblasene Eier werden mit verschiedenen Techniken verziert und können mit nach Hause genommen werden.

Rund ums Schaf:
Auf der Schafweide zwischen all den Tieren stehen, Lämmer füttern, anfassen, Wolle spinnen und filzen, Käse machen und probieren.

(nach oben)

Im Sommer

Das Lämmerfest
... findet immer am Sommeranfang zur Mittsommernacht statt. Ein Sommerfest auf Einladung für die FeinschmeckerInnen des vergangenen Jahres.

Kräuterzauber – Zauberkräuter
Gartenkräuter und wilde Kräuter werden als Tee probiert, als Mahlzeit zubereitet und zu einer heilenden Salbe gebraut, die ihr mit nach Hause nehmen könnt.

Hutfilzkurs
Die einzigartige Wolle der Guteschafe eignet sich wunderbar zum Hüte machen. Jede/r Teilnehmer nimmt am Schluss den selbstgefertigten Hut mit nach Hause.

Wilde Farben
Wollfärbekurs. Wir bereiten die Wolle vor, sammeln Färbepflanzen und bringen Farbe ins Spiel. Damit kann zu Hause weitergespielt werden.

(nach oben)

Im Herbst

Apfelsaftpressen
In der WollWerkstatt wird Apfelsaft für den Winter gemacht. Mit einer großen Presse werden die zerkleinerten Äpfel in gemeinsamer Anstrengung zu Saft verarbeitet. Wer nicht nur zuschauen möchte, kann sich die ein oder andere Flasche füllen. Bitte Flaschen selbst mitbringen. 2.50 € pro Liter inkl. Probieren

Sauerkraut und anderes Gemüse
Für den Winter machen wir Gemüse milchsauer haltbar. Bitte Gärtopf oder großes Einmachglas mitbringen.
2 € pro Liter

Von Kerzen und Licht
Mit Wachs, Öl und Talg als Brennmaterial, Dochten und Binsenweisheiten in Ton bringen wir Licht ins Dunkel. Die Lampen können mit nach Hause genommen werden.

(nach oben)

Spinnkurs von Anfang an
An fünf aufeinander folgenden Terminen wird mit allem gesponnen, was in der Geschichte zum Spinnen benutzt wurde. Außerdem geht es um die verschiedenen Materialien, die gesponnen werden können und die tierischen Faserlieferanten.

(nach oben)