
Aus unserem Angebot:
Esel-Wanderungen
Küche
und Keller: Lebensmittel und ihre Verarbeitung, Hausrat
Wolle,
Filz, Schaf
Natur:
Tiere und Pflanzen in unserer Umgebung
Kurzweil
Alte Kinderspiele, Geschichten, Papiermachen
Veranstaltungen im Museumsdorf
Volksdorf
Haben Sie schon einmal im Kreise ihrer Kollegen (essbaren) Käse
gemacht? Geben Ihre Schüler zu allem ihren Senf dazu, ohne
zu wissen, wie er gemacht wird? Brauchen Sie für Ihre Veranstaltung
jemanden, der richtig spinnt und kompetent zu flachsen weiß?
Wollen Sie Ihrem Kaffeekränzchen das Wandern beibringen? Egal
für welchen Anlass und welches Alter, wir können Ihre
Veranstaltung füllen.
Das Mobile Mitmach
Museum ist ein Museum für altes
bäuerliches Handwerk, naturkundliche und kulturhistorische
Veranstaltungen. Wir sind nicht an einem festen Ort zu besichtigen,
sondern kommen als Referenten mit einem von Ihnen gewählten
Thema zu Ihnen. Unser Einzugsgebiet umfasst die Kreise Lüchow-Dannenberg,
Lüneburg und den Großraum Hamburg.
Bei unseren Veranstaltungen legen wir Wert auf überschaubare
Abläufe von einfachen Arbeiten mit seit langer Zeit genutzten
Materialien. Kinder und Erwachsene können begreifen, erfassen,
verstehen und einfache Gegenstände wie z.B. Wollfäden,
Reisigbesen, Springseile und Filzbälle selbst erzeugen.
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Wir bieten folgende Themen an:
Kaffee-Ersatz
Was wurde nicht schon alles in Kaffee-Ersatz verwandelt, um auch
in Notzeiten nicht auf den Geschmack von Kaffee zu verzichten. Wir
wollen Beeren, Wurzeln und Körner rösten, um so unseren
eigenen Kaffee herzustellen und ihn dann zu probieren.
Senf selbstgemacht
Wir ernten die Senfpflanzen, dreschen die Körner aus, reinigen
sie mit Hilfe des Windes und malen die Senfsaat zu Mehl. Mit verschiedenen
anderen Zutaten mixen wir den Senf so richtig nach unserem Geschmack.
Gemüse - auch im Winter frisch
Ist es nicht eine schöne Vorstellung, man könnte im Winter
hier in Norddeutschland raus in den Garten gehen und frisches Gemüse
ernten? Und nicht nur Kohl. Unsere Vorfahren haben das getan, und
sie haben fein gegessen, denn auf ihrem Winterspeiseplan standen
z.B. Topinambur, Pastinake und Feldsalat. Welche Gemüsesorten
kann man auch im Winter frisch ernten und wie werden sie verwendet?
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Alte Gemüsesorten
Wer kennt Guten Heinrich, Melde, Topinambur, Zuckerwurz oder Spargelsalat?
Und wer weiß, dass es einmal rot-weißgeringelte Rote
Beete, lila Erbsenschoten und gelbe, schwarze und grüne Tomaten
gab? Wir wollen die Sortenvielfalt kennenlernen, die es noch vor
ein paar Jahrzehnten gab und wollen ausprobieren, wie die alten
Sorten schmecken und was sich daraus kochen lässt.
Naturküche
Löwenzahn ist bitter und Brennnessel brennt? Es ist gar nicht
so lange her, da wussten die Menschen noch, wie man Löwenzahn
"zähmt" und wie man Brennnesseln zubereitet, um eine
wohlschmeckende Mahlzeit zuzubereiten. Wir wollen bei einem gemeinsamen
Spaziergang erkunden, welche Pflanzen gerade wachsen und welche
davon essbar sind. Danach werden wir sie gemeinsam zubereiten und
probieren.
Kochen am Feuer
So lange ist es noch gar nicht her, da wurde der Topf an die Kette
über dem offenen Herdfeuer gehängt. In Anbetracht schwerer
körperlicher Arbeit waren die Mahlzeiten häufig fett und
gehaltvoll. Aber genauso wenig wie wir heute immer nur Nudeln mit
Tomatensauce essen, gab es zu Zeiten des offenen Herdfeuers nur
Gerstengrütze. Es gibt vieles zu probieren und vielleicht auch
einiges, was wir auch auf unseren Elektroherd mitnehmen können.
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Milchverarbeitung
Ganz alltäglich war es für unsere Vorfahren, Dickmilch,
Käse und Butter zu machen. Damit konnten sie sich ein Zubrot
verdienen und die Milch, die es ja nur im Sommer gab, haltbar für
den Winter machen. Wir wollen entdecken, dass es gar nicht schwer
ist, aus Milch Butter, Käse und Dickmilch zu machen.
Brotbacken
Frisch gebackenes Brot duftet einfach verführerisch. Wie haben
unsere Vorfahren Brot gebacken, wo sie doch gar keinen strombetriebenen
Ofen hatten, und keine Backmittel? Wir wollen entdecken, dass es
auch ohne all das geht, und dass man einfach nur Mehl, Wasser und
Salz braucht, um herzhaftes, gesundes Brot zu backen.
Gegen alles ist ein Kraut gewachsen
Kräuter wurden nicht nur benutzt, um Krankheiten zu heilen
und Speisen schmackhafter zu machen, sondern auch um Böses
abzuhalten oder zu bannen und Gutes anzulocken. Wir lernen die vielfältigen
früheren und heutigen Verwendungsmöglichkeiten der Kräuter
kennen und stellen uns eine eigene Hausapotheke aus selbstgemixten
Tees, Salben und Tinkturen zusammen.
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Ernte und Vorratshaltung
Wie wurde die Ernte für den Winter haltbar gemacht, als es
keinen Gefrierschrank gab? Da wurden Äpfel auf Fichtenzweigen
gelagert, Obst und Gemüse in Erdmieten frisch gehalten, getrocknet,
eingesalzen oder eingeweckt. Es gibt viel auszuprobieren und zu
entdecken, wie viel Spaß die Vorratshaltung bringt.
Brei für den Puk
Aus Korn wird Mehl und Grütze. Aus Mehl wird Brot, und aus
Grütze wird Brei. Letzteres Gab es in früheren Zeiten
zum Frühstück, und davon musste der Hausgeist - der Puk
- seinen Teil abbekommen. Sonst ging es den Bauersleuten schlecht.
Wir malen auf verschiedene Weisen Korn zu Grütze, machen uns
daraus eine leckere Speise und versuchen, den Puk anzulocken. Dass
es einen im Museumsdorf gibt, haben wir schon beim Geschichtenerzählen
im Stall zur Weihnachtszeit festgestellt.
Äpfel
Sechs Apfelsorten gibt es heute in den Supermärkten zu kaufen.
Kaum zu glauben, dass es im 18. Jhd. über 35 Apfelsorten in
Schleswig-Holstein gab. Für die unterschiedlichen Zwecke wurden
jeweils andere Sorten verwendet: Zum Frischverbrauch für jede
Jahreszeit, zum Einmachen, zum Einlagern, zum Trocknen und für
Wein. Wir wollen verschiedene Sorten kennenlernen und diverse Köstlichkeiten
aus ihnen herstellen.
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Von Kerzen und Licht
Bevor es elektrisches Licht gab, haben die Menschen auf andere Weise
Licht ins Dunkel gebracht. Je nach Reichtum und Möglichkeiten
wurden verschiedene Grundlagen zur Lichterzeugung benutzt, meistens
Talg und Öl. Wachs war für den täglichen Gebrauch
zu wertvoll. Wir werden die unterschiedlichen Weisen der Lichterzeugung
ausprobieren und feststellen, wie hell es ohne Strom werden kann.
Rund um das Schaf
Schafe sind tolle Tiere. Sie sind nicht nur schön anzusehen,
wenn sie mit ihren Lämmern durch die Wiesen ziehen, es gibt
sogar Schafe, die sind zahm und lassen sich gerne kuscheln. Unsere
Ostfriesischen Milchschafe haben es sogar gelernt, ins Auto einzusteigen.
So kommen sie mit zu Veranstaltungen, auf denen die TeilnehmerInnen
lernen, wie mit so einem Tier umzugehen ist, wie es sich anfühlt,
wo Wolle und Milch herkommen und was wir damit so alles machen können.
Wollverarbeitung
Wolle ist ein toller Werkstoff, mit dem wir viel machen können:
Spinnen: Mit unterschiedlichen, einfachen Werkzeugen, wie Stöcken,
Astgabeln und Spindeln lernen wir einen Faden zu produzieren, um
schließlich den Umgang mit dem Spinnrad zu üben.
Weben: Wir bauen uns einfache Webgeräte selber, wie sie schon
vor tausenden von Jahren benutzt wurden und stellen einfache Gewebe
her.
Filzen: Ohne vorher einen Faden produziert zu haben, können
wir aus den Wollfasern mit der alten Technik des Filzens mit Wasser,
Seife und Körpereinsatz Teppiche, Wandbehänge, Fingerpuppen,
Bälle, Tiere und Stoffe herstellen.
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Wenn der Tag erwacht
Wenn es morgens langsam heller wird und schließlich die Sonne
aufgeht, fangen die Vögel an zu singen. Noch vor wenigen Jahrzehnten
begann zu dieser frühen Stunde der Arbeitstag auf dem Lande.
Auf unserer Frühwanderung wollen wir das Erwachen des Tages
erleben und die Sänger näher kennen lernen.
Zwischen Tag und Nacht
Wenn der Tag zuende geht und die Dämmerung hereinbricht, erwacht
der Teil unserer Umwelt, den wir weniger kennen und darum unheimlicher
finden. Es gibt Blumen, die erst abends anfangen zu duften, Insekten,
Vögel, Fledermäuse und andere Tiere, für die unsere
Nacht ihr Tag ist. Wir begeben uns auf eine spannende Entdeckungsreise.
Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?
Wir begeben uns mit Keschern, Insektennetz, Tümpelsieben und
Lupengläsern auf Entdeckungsreise ins nasse Element.
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Historische Kinderspiele
Was und womit haben die Kinder früher gespielt? Schauen wir
uns alte Kinderspiele an, so sind wir fasziniert von der Vielseitigkeit
mit der Kinder spielerisch Zählen, soziales Miteinander, Bewegung,
Regeln und Körperkoordination übten. Wir wollen zusammen
spielen und entdecken, wie viel Spaß es bringen kann, "Länder
zu klauen", "Über das Wasser zu reisen", Kippelkappel
zu spielen und und und.
Geschichten erzählen
Du spinnst wohl! Dieser Ausdruck macht deutlich, wie eng Spinnen
und Erzählen mit einander verbunden waren. Wir lassen diese
alte Tradition wieder aufleben. Geschichten, Sagen und Märchen,
im Museumsdorf oder in der Natur an besonderen Plätzen erzählt,
entführen in die Vorstellungswelt unserer Vorfahren.
Papier schöpfen
Damit wir unsere erlebten und erfundenen Geschichten stilecht aufschreiben
können, stellen wir das Papier dazu selbst her. Aus der Papiermasse
können wir außerdem noch andere Dinge machen, zum Beispiel
Masken oder Plastiken.
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Das offene Haus (nur im Museumsdorf
HH-Volksdorf)
Heute schließen wir die Tür hinter uns und sind in unserer
Wohnung mit unserer Familie und vielleicht dem einen oder anderen
Haustier allein. Ab und zu leistet uns eine Stubenfliege Gesellschaft,
oder wir leiden unter Hausstaubmilben. Das war nicht immer so. Häuser
waren keine abgeschlossenen Räume. Viele verschiedene Lebewesen
fanden den Weg zu den Herdfeuern der Menschen und hatten so die
Möglichkeit, sich auch in unserer Landschaft zu verbreiten.
Wir wollen die Wege und die Geschichten der Käfer, Heimchen,
Wiesel, Schlangen, Eulen usw. in die alten Häuser verfolgen.
Nacht im alten Dorf (nur im Museumsdorf HH-Volksdorf)
Als es noch kein elektrisches Licht gab, war die Nacht dunkler als
heute. Unheimliche Geräusche und Erscheinungen versetzten die
Menschen in Angst und Schrecken, weil sie sich vieles nicht erklären
konnten. Heute und bei Licht betrachtet sehen wir einiges anders.
Wir wollen bei dieser Nachtwanderung in die sagenhafte Vorstellungswelt
unserer Vorfahren eintauschen.
Schlachtfest (nur im Museumsdorf HH-Volksdorf)
Geschlachtet wurde am Ende des Jahres nach dem ersten Frost, wenn
die Tiere sich auf den Weiden satt gefressen hatten und bevor sie
in den Stall kamen, in dem man sie füttern musste. Zu diesem
Zeitpunkt gab es auch kaum noch Fliegen, die beim Wurstmachen gefährlich
werden konnten und das Wetter war kühl genug, dass sich die
Fleischprodukte besser hielten. Wir werden zwar nicht schlachten,
aber die Wurstmasse zubereiten und in Därme stopfen oder in
Gläsern einkochen.
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Kinder machen mit
Schafe
machen Schule
Feuerwerkstatt
Wald-
und Wiesenapotheke
Rund
ums Ei
Schafe machen Schule
Das mobile Programm rund um das Schaf dauert ca. drei Stunden.
In dieser Zeit lernen die Kinder die zahmen Schafe kennen, können
sie anfassen, sie beobachten, im Frühjahr die Flaschenlämmer
füttern. Milchschafe sind so menschenbezogen, dass sie den
Kontakt zu den Kindern suchen, wenn diese bestimmte Regeln einhalten.
Mit Spinnstöcken, Handspindeln und Spinnrädern kann die
Geschichte der Wollverarbeitung erlebt werden. Den gesponnenen Faden
können die Kinder mit nach Hause nehmen.
Mit Handkarden wird die Rohwolle gekämmt, um mit der gekämmten
Wolle einen Ball zu filzen, den die Kinder ebenfalls mit nach Hause
nehmen können.
Zwischenzeitlich wird immer mal wieder in den Milchtopf gesehen.
Spielerisch lernen die Kinder, Käse zu machen. Wer sich traut,
einen Handkäse zu machen, kann diesen an die Hunde verfüttern.
Damit wir den großen, echten Käse zum Schluss
gemeinsam essen können, ist es wichtig, dass die Lebensmittel
vom Veranstalter gestellt werden.
Voraussetzungen:
- Eingezäuntes Außengelände oder/und unbefestigter
Boden, um mobile Zäune stecken zu können.
- Milch und Buttermilch zum Käsen
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: 180,- € plus Fahrtkostenpauschale

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Feuerwerkstatt
Dieses mobile Programm entführt die Kinder in die sagenhafte
Welt von Licht und Schatten. Für unsere Vorfahren war das Feuer
sehr wichtig. Konnte es nicht brennen, blieb die Küche kalt.
Es werden verschiedene Arten vorgestellt, ein Feuer zu entzünden
(Steine, Feuer drehen, Feuerschläger), wobei die Kinder tatkräftig
mithelfen müssen.. Das Feuer muss natürlich von den Kindern
gepflegt werden. Es werden Öllampen hergestellt (nur bei drei-Stunden-Programm),
aus Binsen Dochte gewonnen (die Binsenweisheit!), Kerzen aus Bienenwachs
hergestellt.
Voraussetzungen: schon gesammeltes, trockenes Feuerholz;
Außengelände, mit der Erlaubnis, Feuer zu machen
Dauer: 2 oder 3 Stunden
Kosten:
3 Stunden: 180,- €
2 Stunden: 120,- €
inkl. Material für bis zu 25 Kinder
plus Fahrtkostenpauschale
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Die Wald- und Wiesenapotheke
Prellungen, Abschürfungen, Insektenstiche sind Leiden,
die alle Kinder kennen. Bei diesem mobilen Programm lernen die Kinder
einige Pflanzen, ihre Wirkung, Anwendung und Mythologie kennen.
Je nach Jahreszeit werden unterschiedliche Salben, Tinkturen, Tees
zubereitet, die von den Kindern mit nach Hause genommen werden können.
Voraussetzungen: Exkursionsgebiet in der Nähe,
Kochgelegenheit
Dauer: 2 Stunden ohne, 3 Stunden mit Exkursion
Kosten:
3 Stunden: 180,- €
2 Stunden: 120,- €
inkl. Material für bis zu 25 Kinder
plus Fahrtkostenpauschale
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Rund ums Ei
(Im Frühjahr)
Wenn der Winter zu Ende geht und die Tage wieder länger werden,
fangen die Vögel an, ihre Eier zu legen. Das war für die
Menschen in früheren Zeiten ein wichtiges Ereignis. Viele Bräuche
und Spiele haben das Ei und seine Lieferanten zum Inhalt. Anderthalb
Stunden lang beschäftigen wir uns praktisch mit verschiedenen
Eiern und ihren Lieferanten. Mit verschieden Techniken färben
wir Eier, spielen alte Spiele und beschäftigen uns damit, was
natürlicherweise aus den Eiern schlüpft: Küken. Mit
dabei sind ein einige zahme Hühner- oder Entenküken oder
eine Glucke mit Nachwuchs.
Voraussetzung: 2 frische Eier pro Kind (aus Lebensmittelrechtlichen
Gründen werden die Lebensmittel - Milch oder Eier - von den
Teilnehmern selbst mitgebracht; ausgeblasene Eier werden von uns
gestellt.)
Kosten: 120,- € inkl. Material für 25 Kinder, jedes
weitere Kind 2,- €
plus Fahrtkostenpauschale
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Die WollWerkstatt: Im
Fluss des Lebens durch die Jahreszeiten
Die jahreszeitlich bedingten Ereignisse und Arbeiten haben wir
zu spannenden und abwechslungsreichen Programmen kombiniert:
Frühjahr
Sommer
Herbst
Winter
Jahrtausende lang lebten die Menschen von ihrer Hände Arbeit
und von dem, was die Natur ihnen bot. Heute ist das nur noch selten
so.
Der Fluss und die Jahreszeiten prägen das Leben in der WollWerkstatt.
Als das Haus vor über 100 Jahren erbaut wurde, hatten noch
alle Menschen teil an diesem Fluss des Lebens, an dem ewigen Kreislauf
des Werdens und Vergehens. Auch wenn sie z.B. Lehrer, Pastor oder
Maurer waren erzeugten sie ihrer Lebensmittel und z.T. sogar ihre
Kleidung selber. Sie hatten einen großen Garten, ein Stück
Wiese, ein oder zwei Kühe, Schweine, Hühner, Enten und
Gänse.
Heute ist das in der WollWerkstatt wieder so.
Im Spätwinter werden die Lämmer geboren, im Frühjahr
schlüpfen die Küken. Der Garten wird bestellt. Wenn das
Frühjahrshochwasser zurückgeht und das Gras anfängt
zu wachsen, kommen die Schafe nach draußen.
In der WollWerkstatt tobt das Leben, und das Mobile
Mitmach Museum
ist ständig unterwegs. Wenn die Hitze die Luft zum Flimmern
bringt, dann ist es eine gute Zeit, die Wolle zu waschen und zu
trocknen. Auch das Heu wird lecker. Die "Trecker-Gang"
ist mit ihren historischen Fahrzeugen am Mähen. Bis spätabends
stapeln wir das Heu. Zwischendrin müssen die Schafe regelmäßig
umgeweidet werden, das Geflügel braucht Futter, der Garten
will gepflegt werden. Aber die Tage sind ja lang.
Im Eifer des Gefechts merken wir erst gar nicht, wie sie wieder
kürzer werden. Die jungen Tiere wachsen und gedeihen. Kaum
sind sie noch von den Alten zu unterscheiden. Die Enten brüten
zum zweiten oder auch zum dritten Mal. Im Garten und auf dem Acker
gibt es einiges zu ernten und auch wieder zu sähen. Die Natur
beschert uns Früchte und Kräuter. So langsam denken wir
an die kommende kalte Jahreszeit. Es wird geerntet, eingekocht,
getrocknet, eingemietet, die Ställe werden fertig gemacht,
der Bock kommt zur Herde, und wir denken schon an die Lämmer
im kommenden Frühjahr. Die Lämmer aus diesem Jahr werden
geschlachtet und verkauft. Es werden Abnehmer für die Weihnachtsenten
gesucht. Wenn die Abende wieder länger werden, kommen die Spinnräder
zum Einsatz, die Weihnachtsmärkte werden vorbereitet. Dann
kommt der Frost (hoffentlich), die Schafe gehen in den Stall und
werden geschoren.
Nach Weihnachten kehrt Ruhe ein. Bis im Februar die Lammzeit beginnt
und ab Ostern wieder das volle Programm in der WollWerkstatt und
mit dem Mobilen Mitmach
Museum.
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Im Frühjahr
Rund ums Ei
Es werden die Eierlieferanten besucht, die Küken bestaunt und
nach den Eiern gesucht. Alte Kinderspiele rund um das Ei machen
Spaß, v.a. wenn das Objekt des Spiels schließlich gegessen
werden kann. Ausgeblasene Eier werden mit verschiedenen Techniken
verziert und können mit nach Hause genommen werden.
Rund ums Schaf:
Auf der Schafweide zwischen all den Tieren stehen, Lämmer füttern,
anfassen, Wolle spinnen und filzen, Käse machen und probieren.
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Im Sommer
Das Lämmerfest
... findet immer am Sommeranfang zur Mittsommernacht statt. Ein
Sommerfest auf Einladung für die FeinschmeckerInnen des vergangenen
Jahres.
Kräuterzauber Zauberkräuter
Gartenkräuter und wilde Kräuter werden als Tee probiert,
als Mahlzeit zubereitet und zu einer heilenden Salbe gebraut, die
ihr mit nach Hause nehmen könnt.
Hutfilzkurs
Die einzigartige Wolle der Guteschafe eignet sich wunderbar zum
Hüte machen. Jede/r Teilnehmer nimmt am Schluss den selbstgefertigten
Hut mit nach Hause.
Wilde Farben
Wollfärbekurs. Wir bereiten die Wolle vor, sammeln Färbepflanzen
und bringen Farbe ins Spiel. Damit kann zu Hause weitergespielt
werden.
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Im Herbst
Apfelsaftpressen
In der WollWerkstatt wird Apfelsaft für den Winter gemacht.
Mit einer großen Presse werden die zerkleinerten Äpfel
in gemeinsamer Anstrengung zu Saft verarbeitet. Wer nicht nur zuschauen
möchte, kann sich die ein oder andere Flasche füllen.
Bitte Flaschen selbst mitbringen. 2.50 € pro Liter inkl. Probieren
Sauerkraut und anderes Gemüse
Für den Winter machen wir Gemüse milchsauer haltbar. Bitte
Gärtopf oder großes Einmachglas mitbringen.
2 € pro Liter
Von Kerzen und Licht
Mit Wachs, Öl und Talg als Brennmaterial, Dochten und Binsenweisheiten
in Ton bringen wir Licht ins Dunkel. Die Lampen können mit
nach Hause genommen werden.
(nach oben)
Spinnkurs von Anfang an
An fünf aufeinander folgenden Terminen wird mit allem
gesponnen, was in der Geschichte zum Spinnen benutzt wurde. Außerdem
geht es um die verschiedenen Materialien, die gesponnen werden können
und die tierischen Faserlieferanten.
(nach oben)
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